Sonntag, 26. Oktober 2014

Winterlandschaft


Für alle, die ihre kahlen Fenster im Winter satt haben, gibt es heute bereits meine kleine Winterlandschaft zum Ausdrucken. (Der erste Schnee ist ja nicht mehr soooo weit weg)

Auf Instagram fand sie großen Anklang und deswegen habe ich mir die Mühe gemacht, sie für euch am PC zu erstellen.
Nun müsst ihr sie nur noch in gewünschter Größe ausdrucken, die dunklen Flächen mit einem Cutter-Messer herausschneiden und schon ist sie am Fenster anbringbar.

Wer es bunter mag, kann in die Fenster noch farbiges Transparentpapier kleben, allerdings wäre es dann ratsam, schwarzes Tonpapier zu verwenden.
(Klickt einfach auf die kleine Vorlage mit Rechtsklick --> "Hintergrundgrafik anzeigen" und ihr seht das ganze in großem Format zum abspeichern bzw. direkt drucken)

Viel Spaß :)





Vorlage:




Dienstag, 21. Oktober 2014

Musikempfehlung

Vielleicht gibt es unter euch Mütter, deren Kinder nur mit Musik in den Schlaf finden.
Vielleicht braucht ihr ja selbst musikalische Unterstützung, um zur Ruhe zu kommen, oder ihr lasst euch einfach nur gern ab und an im Alltag fallen, entspannt etwas, schließt die Augen und verschwindet in einem angenehmen Tagtraum.

Meine Kleine hat Phasen, in denen sie absolute Ruhe beim Einschlafen braucht und dann gibt es diese Tage und Wochen, da findet sie nur mit ruhiger Musik in den Schlaf.
In meiner Zeit als Erzieherin im Kindergarten, habe ich gerne Traumreisen mit den Kindern gestaltet, oder Märchen und Geschichten erzählt, mit wunderschön dekorierten Landschaften.
Dazu schummriges, farbiges Licht und viele kleine Discokugeln und Spiegelkacheln an Fäden, die lustige Lichtreflexe in den Raum warfen.
Es herrschte dann so eine verzauberte Stimmung im Raum und alle Kinder saßen mit großen Augen da und folgten dem Geschehen.

Aus dieser Zeit habe ich noch eine CD die mir bis heute wahnsinnig am Herzen liegt und auf die mein Mädchen zur Zeit besteht.
Jedes Mal, wenn ich sie ins Bett bringe, zeigt sie zu unserer Stereoanlage im Schlafzimmer und sagt "Musiiik!!"
Nach dem zweiten Lied, ist sie schon ins Land der Träume verschwunden.
Kein Weinen, kein Klammern und kein Hinauszögern mehr. Sie liegt da und lauscht der Musik, dabei kuschelt sie sich fest in ihre Decke und ist mucksmäuschenstill.

Habe ich euch bereits neugierig gemacht?
Zum Glück gibt es ja Youtube, so habt ihr die Möglichkeit, mal ein wenig in diese CD hinein zu hören, ohne sie gleich zu kaufen.

Es handelt sich um ein isländisches Streichquartett mit dem Namen "Amiina" und das Album heißt "Kurr".

Ihre Lieder setzen sich teilweise aus Glockenspiel, Xylophon, Zitter, Harfen usw. zusammen und haben so etwas Unwirkliches.
Ich weiß nicht, wie ich es euch am besten beschreiben kann, ohne, dass ich verrückt klinge.
Es ist, als würden die verschiedenen Klänge einen umgeben und den Raum füllen und man fühlt sich darin wahnsinnig geborgen.
Aber bevor ich noch mehr drum herum quassele, bildet euch euer eigenes Urteil.
Hier ein paar Hörproben aus diesem Album:





Montag, 20. Oktober 2014

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

...so lautete der Titel eines Buches, welches ich damals in der Schule behandelt habe.
An den Titel kann ich mich noch erinnern, an den Inhalt des Buches nicht mehr.

Aber der Titel handelt genau von dem, was mir momentan fehlt: Die Leichtigkeit des Seins. Für mich wäre diese zur Zeit nicht unerträglich, sondern sehr erwünscht.
Ich verkopfe mich zur Zeit sehr, habe so viele Dinge, die ich nach und nach in meiner Kopfliste abhake und ich versuche alles so gut es geht, unter einen Hut zu bekommen.

Ich habe viele schöne Momente mit meiner Kleinen, wir unternehmen auch viel, sind viel draußen aber am Abend, wenn ich dann zuhause sitze, das Haus noch nicht mal annähernd gemütlich dekoriert für den Herbst, fühle ich mich so angespannt.
Das mag jetzt wirr klingen, aber ich bin eigentlich ein Mensch, der es um sich gern gemütlich und behaglich hat.
Ebenso mache ich gerne die üblichen Jahreszeiten-typischen Dinge.
Vor allem im Herbst backe ich gerne, trinke Tee oder Kakao, lese ein Buch und mache es mir mit Kerzen gemütlich.

Stattdessen sitze ich momentan oft abends da, sehe die leeren Wände und Regale und vermisse das, was früher zu meinem Alltag dazu gehört und was mir immer Spaß bereitet hat.

Ich überlege mir oft am Tag "Wenn die Kleine abends schläft, mache ich es mir gemütlich mit etwas Tee und meinen Lieblingszeitschriften, oder dekorier die momentan noch tristen Räume"
und dann, wenn ich endlich Feierabend habe, bin ich zu faul. Zu faul, um Wasser in den Wasserkocher zu füllen und einfach einen Beutel Tee in die Tasse zu tunken.
Zu faul, um in meinen geliebten Wohnzeitschriften zu blättern und einfach viel zu müde, um die Herbstdeko schön zu platzieren.
Die Sommerdekoration hab ich bereits in den Kisten verstaut, für nächstes Jahr, deswegen ist hier alles relativ kahl.

In meinem Kühlschrank horte ich eine Schüssel voll unfertigem Teig. Die fehlende Hefe dafür habe ich heute schon wieder vergessen zu kaufen. Die geplanten Zimtschnecken lassen auf sich warten.

Die vom Mädchen gesammelten und schon gepressten Blätter, lagern in den alten Büchern im Schrank und auch der geplante Jahreszeitentisch, den ich so gern für den Herbst gestaltet hätte, existiert bisher nur in meinem Kopf.

Ich hoffe, ich bin nicht die einzige Person, der es momentan so geht.
Lese ich mich durch die vielen Mama-Blogs, sehe ich so viele Einträge, aus denen mich die Leichtigkeit des Alltags regelrecht anschreit.
Nein, sie springt mir förmlich ins Gesicht und kratzt mir die Augen aus.
Es wird gemalt, gebacken, dekoriert. Der Haushalt ist perfekt geführt, alles ist aufgeräumt und sauber und die Kinder sind wahre Engel, die alles total super finden, was man mit ihnen unternimmt.

Kein "Ich weiß, dass ich mit dem Holzstift nicht den Boden bemalen darf, aber ich grinse Mama jetzt frech an und mach es trotzdem", oder "Wenn Mama in die eine Richtung geht, dann fang ich an zu lachen und renne in die komplett andere Richtung!"

Scheinbar kann man mit Kleinkindern neuerdings auch wunderschöne Bilder malen und basteln, die so perfekt aussehen.
Bestimmt ist nur meine Kleine so teuflisch veranlagt, dass sie alles, was ich male oder bastle, komplett mit signalrot übermalt.
Vielleicht gibt es aber auch so hochbegabte Kleinkinder, die einem Da Vinci Konkurrenz machen.

Als ich damals öfter in der Krippe ausgeholfen habe, konnte ich diese sagenhafte Entdeckung allerdings nicht machen. Da wurde die Farbe aufs Papier geklatscht, damit herum geschmiert und der Drang, die Farbe zu probieren, war noch größer, als ein Bild zu kreieren, welches in der Sixtinischen Kapelle hätte Platz finden können.

In diesem Sinne: Das Mädchen schläft und ich schließe nun auch meine Augen und träume von Tine Wittler, die mit diversen Dekoelementen durch mein Haus schwebt und diese liebevoll, Stück für Stück, platziert.




Freitag, 3. Oktober 2014

Ein Tag im Freien

Heute war unser erster Tag ganz ohne den Papa, denn der ist über das verlängerte Wochenende mit seinem Musikverein weg gefahren. 
Es ist komisch am Abend im Wohnzimmer zu sitzen, ohne dass die Tür irgendwann ins Schloss fällt und seine Stimme erklingt. 


Das Mädchen hat schon am Vormittag ihre Schuhe gepackt und wollte nach draußen starten und so kam es, dass wir nur kurz für den Mittagsschlaf und das Mittagessen im Haus waren und ansonsten draußen die Gegend unsicher machten

Am späten Nachmittag trafen wir uns dann noch mit einem guten Freund von mir, der Hobbyfotograf ist und viele Bilder von dem kleinen Mädchen machte.
Ich bin schon gespannt, wie sie geworden sind.
Und nun verbringe ich den restlichen Abend ganz nach meinem Geschmack:
Ein guter Film, ein loderndes Feuer im Schwedenofen und Zwetschgen-Zimt Tee. ;)