Samstag, 26. Dezember 2015

Alle Jahre wieder...

Nur noch 1 Stunde und 30 Minuten, dann ist Weihnachten schon wieder vorbei.
Jedes Jahr wartet man sehnsüchtig auf die Vorweihnachtszeit und hofft, dass man dieses Jahr frühzeitig in Stimmung kommt.



Das Wetter hat uns ja leider wieder im Stich gelassen.
Pünktlich zu Heiligabend gab es frühlingshafte Temperaturen.
Also drehten wir die Weihnachtslieder noch lauter und lasen all unsere Weihnachtsbücher immer und immer wieder vor dem Schlafengehen durch.
Wenigstens konnte ich dieses Weihnachten mal wieder schöne Fotos von meiner Tochter verschenken. Das "Fotoshooting" war aber ein ziemlicher Akt. Am liebsten hätte nämlich die Kleine mich fotografiert und alle möglichen Knöpfe der Kamera gedrückt.



Da mein Mann dieses Jahr mit der größe des Christbaumes nicht gespart hat, fuhr ich am 24.12. noch schnell in die Stadt, um neue Kugeln zu besorgen. (Natürlich in der Hoffnung, diese seien schon im Sale gelandet. Pustekuchen!)
Endlich neue Kugeln. An den Alten habe ich mich so ziemlich satt gesehen und sie waren auch nie sonderlich schön.
Auf dem Rückweg, mitten auf der Landstraße, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, saß dann ein zitternder kleiner Hund am Straßenrand. Als ich meine Autotüre öffnete, hüpfte er, ohne zu zögern, gleich auf meinen Schoß.
Gefühlte 30 Minuten stand mein Auto mit gesetztem Rechts-Blinker dort. Ich überlegte hin und her. Wohin mit dem kleinen Wollknäuel?
Als ich schon kurz davor war, im nächstgelegenen Tierheim anzurufen, tauchte hinter mir ein Traktor auf. Ein älterer Mann stieg ab und klopfte an meine Scheibe. Er war überglücklich, dass ich den kleinen Kerl gefunden habe und ich war heilfroh, dass er wieder in den Händen seines Herrchens war.



Zuhause angekommen, kochte ich schnell das Mittagessen und schmückte danach den Christbaum  zusammen mit dem Mädchen.
Leider sind so kleine Patschehändchen noch etwas ungeschickt und so landete meine auserkorene Lieblingskugel (die nebenbei erwähnt auch noch die teuerste von allen war) in tausend Scherben auf dem Wohnzimmerboden.
Schnell noch aufgeräumt, gesaugt und geputzt, hatte meine Tochter dann endlich in den Schlaf gefunden.
Nachdem ich das Abendessen zubereitet, den Tisch gedeckt und eine neue Kanüle für die Insulinpumpe meiner Kleinen gesetzt hatte, war ich dann bereit für ein Glas Wein.

Jedes Jahr schwöre ich mir, es langsamer anzugehen und mir nicht mehr so viel Stress zu machen...
Vielleicht ein guter Vorsatz für den Jahreswechsel.

Die Bescherung war dieses Jahr wunderschön. Leuchtende Kinderaugen, Aufregung, Freude. Das erste Jahr, an dem ich dem Mädchen endlich vom Christkind erzählen konnte, ohne dass es mich fragend ansah.









Die Kleine freute sich so wahnsinnig über ihren Kaufladen, weswegen sie schon seit Heiligabend nur noch damit spielen möchte. So konnte ich heute Vormittag nach langer Zeit endlich mal in aller Ruhe meinen Kaffee WARM genießen.



Den ersten Weihnachtsfeiertag verbringen wir immer bei meinen Eltern, zusammen mit meinem Bruder und dessen Freundin, sowie meiner Oma.
Wie jedes Jahr, waren wir abends auch noch bei meinem Cousin eingeladen. Dort treffen sich alle Cousin und Cousinen mit ihren Partnern in dem ehemaligen Haus meiner Oma.
Heute, am zweiten Weihnachtsfeiertag, waren wir dann zum Mittagessen bei den Eltern meines Mannes.
Obwohl ich die Feiertage und das zusammensein mit meiner Familie genieße, bin ich dann doch wieder froh über etwas Ruhe.
Also haben wir uns abends noch Pizza bestellt und gemeinsam einen Film gesehen, bis das Mädchen hundemüde in den Schlaf gefallen ist.

Über was durften sich denn eure Kleinen dieses Jahr so freuen und wie verbringt ihr die Feiertage?
Vielleicht ist ja die ein oder andere Anregung für das nächste Jahr dabei.



Bis dahin, genießt noch das Wochenende und rutscht gut ins neue Jahr 2016!

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